
Wie man seine Infrarotheizer wirklich „intelligent“ macht
Die meisten Heizgeräte verbreiten einfach nur warme Luft – das ist zwar in Ordnung, aber Infrarotheizer funktionieren anders. Sie erwärmen Sie sowie Ihre Möbel direkt. Es fühlt sich an, als stünde man an einem sonnigen Tag in der Sonne. Doch die eigentliche Magie entfaltet sich, wenn man auf die manuellen Schalter verzichtet und das Haus selbst für die Steuerung sorgen lässt.
Stellen Sie sich vor: Sie erwachen und sagen einfach „Winterschlaf-Modus“. Sofort werden Sie von Wärme umhüllt. Kein Warten auf einen alten Heizkörper, der langsam warm wird.
Wie das funktioniert
Um das zu ermöglichen, wird zwischen dem Heizgerät und der Stromversorgung ein intelligenter Relais oder ein Zigbee-Controller eingesetzt. Der intelligente Hub sendet ein Signal – das Relais schaltet an, und die Heizgeräte beginnen zu arbeiten. Es geht dabei fast sofort. Wenn Sie auf der Uhr einen Knopf drücken, spüren Sie bereits eine Sekunde später die Wärme auf Ihrer Haut.
Vermeiden Sie Verschwendung
Man möchte schließlich kein leeres Zimmer heizen – das ist doch pure Geldverschwendung. Anstatt auf den unpraktischen Thermostat im Heizgerät zu vertrauen, nutze ich lieber externe Bewegungsmelder und Temperatursonden. So kann die Heizung nur dann aktiviert werden, wenn tatsächlich jemand das Zimmer betritt und es dort zu kalt wird. Wenn das Zimmer leer ist, bleibt die Heizung aus. Einfach.
Hinweise zur Hardware
Machen Sie keinen Fehler und stecken Sie keinen leistungsstarken 2000-Watt-Heizer in irgendeinen billigen Smart-Stecker im Wert von 10 Dollar. Solche Stecker sind nicht dafür geeignet. Sie benötigen stattdessen einen robusten Kontaktor oder einen intelligenten Schalter, der die notwendige Leistung bewältigen kann. Ich empfehle außerdem einen separaten 20-A-Stromkreis, damit die Sicherungen nicht jedes Mal ausgelöst werden, wenn die Temperatur im Januar sinkt. Falls Sie ein Mesh-Netzwerk verwenden, stellen Sie sicher, dass das Signal durch Wände und die Gehäuse der Heizgeräte hindurchkommen kann. Es gibt nichts Ärgerlicheres als einen „intelligenten“ Heizgerät, das zehn Sekunden braucht, um zu reagieren – weil das WLAN Probleme hat.